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Richtfestrede
Zuallererst
darf ich alle am Bau beteiligten Handwerker ganz herzlich begrüßen
und
sagen, für
die geleistete und erstklassige Arbeit.
Ganz herzlich
begrüßen möchte ich alle Gäste und das Wiebold-Team.
Um den Rahmen
nicht zu sprengen, verzeihen Sie mir, wenn ich nicht jeden Gast
einzeln begrüße und erlauben mir, Frau Bürgermeisterin
Dr. Brigitte Fronzek sowie Herrn Thomas Becken von der Wirtschaftsförderung,
Herrn Pastor Dr. Pawlas und Herrn Schaumann von der Lebenshilfe
Elmshorn zu begrüßen sowie Herrn Kühl vom Amt für
Arbeitssicherheit, der nun bald in den wohlverdienten Ruhestand
geht und das Unternehmen seit 1970 begleitet hat.
Ferner Herrn
Guntram Peiser und seinen Schwiegersohn Herrn Dr. Uwe Lebens, Vorstand
der Genuport Trade AG. Herr Peiser ist Kunde unseres Hauses seit
1970 und dies zeigt, dass wir mit den Kunden die Veränderungen
gut meistern.
Besonders freue
ich mich auch Herrn Meyn und Herrn Koesling von der HASPA hier zu
sehen, denn wir Unternehmer brauchen eine solide, zukunftsorientierte
Bank, damit wir nicht auf den "Mors" fallen.
Es ist schön
zu sehen, wie Neues erwächst. Mich freut es, dass sich in diesem
Bau klassische Handwerkskunst und zeitgemäße Technik
sehr gut miteinander verbinden. So wie wir es auch in unserem Handwerk
halten:
"Beste
Qualität der Rohstoffe und perfektes, schnörkelloses Handwerk!"
Das Gebäude
ist damit äußerer Ausdruck unserer inneren und geistigen
Haltung. Nichts ist zuviel - aber auch nichts ist zuwenig!
Hier arbeiten wir sehr engagiert und verbringen gemeinsam einen
großen Teil unseres Lebens miteinander. Dieser Bau soll die
Dauerhaftigkeit unseres Strebens nach größtmöglicher
Zufriedenheit und gegenseitiger Verantwortlichkeit ausdrücken.
Sturmfest und
erdverbunden, zweckmäßig und trotzdem flexibel für
zukünftige neue Anforderungen.
Jeder soll sich
an diesem Ort mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten
und mit eigenen Ideen und Engagement unternehmerisch einbringen.
Unternehmerische
Tätigkeit ist das sozialste, was man tun kann, wenn man nach
Lösungen für die zukünftigen Probleme sucht!
Wir alle
sehen hier: " Arbeit schafft gemeinsame Werte! Hier wird niemand
alleine gelassen."
Ich habe große
Achtung vor der unternehmerischen Leistung der beteiligten Handwerksfirmen
und vor dem Können aller Handwerker.
Es hat bisher
viel Spaß gemacht, täglich mitzuerleben, wie der Bau
wächst. Die Erfahrung aus dem kleinen Containerfenster zu blicken,
möchte ich nicht missen - allerdings auch nicht länger
als notwendig fortsetzen.
Traditionelle
Bau- und Handwerkerarbeit hat für mich einen besonderen Wert,
weil anders als bei Trüffelpralinen, die Ereignisse doch recht
langlebig sind.
Pastor Dr. Pawlas
weihte die Grundsteinlegung mit folgendem Spruch:
"Gott
schütze dieses Haus
und alle Menschen,
die hier gehen ein und aus!" |
Aber, dies heißt
nicht, dass wir uns entspannt zurücklehnen dürfen. Gott
setzt auch Vertrauen in uns, die Dinge anzupacken. Die Gaben, die
er uns mitgegeben hat, in sinnvoller Weise zu nutzen.
Unsere Kunden
erwarten von uns, dass wir jeden Tag, zu jeder Minute nicht nur
Spitzenleistungen bringen, sondern immer besser sind als unsere
Mitbewerber, immer ein Stückchen weiter sind.
Erfolge sind
schön, aber sie interessieren Kunden erst in zweiter Linie.
Eine Spitzenposition zu verteidigen, bedarf auch mehr Anstrengung,
als einen der hinteren Plätze zu halten.
Jeder Hersteller
hat im Prinzip die gleichen Rohstoffe und Maschinen. Unternehmen
unterscheiden sich nur durch die Ideen, die Persönlichkeit,
die Fähigkeit und im Besonderen durch das Engagement ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Dieser Tatsache
möchte ich mit dem 1. Bauabschnitt Rechnung tragen.
Hier soll ein
Umfeld der noch stärkeren Förderung des gesamten Wiebold-Teams
entstehen. Gerade Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement-
und Kontrolle, Prüflabor, Planung und technische, wie produktionsseitige
Leitung erfahren in diesem Neubau eine deutliche Aufwertung und
wesentlich verbesserte Arbeitsbedingungen.
Ich bin sicher,
dass wir unseren Abstand zu den Mitbewerbern deutlich vergrößern
können, wenn wir bald hier mit unserer Arbeit beginnen.
Die Handwerker
haben wirklich großartige Arbeit geleistet und ich darf mich
abschließend bei Ihnen allen, auch im Namen des Wiebold-Teams,
noch mal ganz herzlich bedanken, namentlich bei dem Polier Ronny
Gasch, der seine Mannschaft in vorbildlicher Weise führt und
dann last but not least bei dem Generalunternehmer Herrn Thun und
dem Architekten Herrn Wehrmann.
Danke auch allen
Gästen, die heute an diesem Richtfest teilnehmen und die alle
dem Unternehmen auf die ein oder andere Weise verbunden sind.
Ich darf jetzt
Frau Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek bitten, Ihrerseits
noch einige Worte an Sie alle zu richten.
Danke
Rede Spendenübergabe
Dr. Pawlas
Heute stehe
ich auch als Geschäftsführender Gesellschafter der adchoc®
unternehmensberatung vor Ihnen.
adchoc®
ist ein junges Beratungsunternehmen und wird die Räumlichkeiten
in der obersten Etage beziehen.
Der "Gesellschafter"
der adchoc® GmbH unterstützt mich bei meinem Bestreben,
den Kirchenneubau von Herrn Pastor Dr. Pawlas monetär zu fördern.
An dieser Stelle danke ich auch noch einmal allen Gästen, die
anlässlich der Grundsteinlegung so großzügig gespendet
haben.
Übergeben
darf ich Herrn Dr. Pawlas zuerst einen Stein der Marienkirche in
Rostock. Wer einmal dort ist, sollte sich unbedingt Zeit nehmen,
diese einmalige Kirche, mit der Besonderheit einer einzigartigen,
astronomischen Uhr von 1472, zu besuchen.
Dieser Stein
möge Ihnen Ihr Ziel stets vor Augen halten und ich hoffe, dass
bald die Grundsteinlegung erfolgen kann.
Ich hoffe, dass
auch bei Ihnen musiziert wird und es uns gemeinsam gelingt, dort
eine Orgel zu installieren.
Deshalb übergebe
ich Ihnen diese CD, auf der sich Orgel, Fagott und das Glockenspiel
der astronomischen Uhr vereinigen.
Wenn ich Unternehmen
berate, dann ist dieser Rat immer auf eigenen Erfahrungen aufgebaut,
mancher Rat ist unnötig, denn meistens weiß der Mensch,
was zu tun ist.
Ich denke, auch
ein Pastor ist ein Berater und worüber oft zu wenig gesprochen
wird, ihr Rat baut auf eine Erfahrung von über 2000 Jahren
- und er ist kostenlos.
Hoffen wir, dass Ihre Kirche bald erbaut sein wird und Sie, lieber
Herr Dr. Pawlas, den Menschen mit Zuwendung, Trost und Rat dort
helfen können.
Als weiteren
monetären Baustein darf ich Ihnen die erste Spende der adchoc®
GmbH über 5.000,- Euro überreichen.
Vielen Dank
Rede Spendenübergabe Lebenshilfe
Ich freue mich
sehr heute einen weiteren Scheck an die Lebenshilfe Elmshorn, vertreten
durch Herrn Schaumann, überreichen zu können und begrüße
Herrn Schaumann ganz herzlich.
1992 habe ich
am 15. Oktober anlässlich des damaligen Richtfestes den ersten
Scheck überreicht und ich würde mich freuen, wenn gerade
die vorweihnachtliche Zeit von Ihnen, liebe Gäste, dazu genutzt
wird, sich über die vorbildliche und anerkennenswerte Arbeit
der Lebenshilfe zu informieren und vielleicht mit einer Spende die
Arbeit mit Menschen, die eine Behinderung haben, zu fördern.
Die Lebenshilfe,
die ja in ganz Deutschland tätig ist, informiert auf ihrer
Homepage in ganz hervorragender Weise über den Sinn, die Ziele
und den Nutzen ihrer Arbeit. Gerade Menschen mit schweren geistigen
Behinderungen bedürfen unser aller Hilfe und Unterstützung,
immerhin engagiert sich die Lebenshilfe für 450.000 Menschen
in ganz Deutschland.
Über 1330
Menschen mit geistiger Behinderung und mehr als 260 Menschen mit
Förderbedarf werden durch Herrn Schaumann und sein Team gefördert,
betreut und beschäftigt. Hier wird eine großartige Arbeit
geleistet, die unser aller Anerkennung und Respekt verdient.
Ich freue mich,
dies durch eine kleine Spende unterstützen zu dürfen.
Vielen Dank
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