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Handeln
für eine gute Zukunft
Rede Walter R. Wiebold
Erfolg ist nicht
planbar!
Erfolg bedeutet,
jeden Tag mehr richtige als falsche Dinge zu entscheiden!
Erfolg bedeutet
auch Hoffnung. Hoffnung, dass die Zukunft morgen besser wird, als
die Pessimisten es heute verbreiten.
Zukunft ist
- heute etwas unternehmen, wie der Bauer, der im Frühjahr pflanzt
und im Herbst auf reiche Ernte hofft.
Erfolg ist jedoch
abhängig von der gedanklichen Vorbereitung.
Im Zustand von
Ruhe und Gelassenheit sind wir besser befähigt zur "Weitsicht",
um vorauszudenken, zukünftig Chancen und Entwicklungen, vor
allen Dingen aber sich verändernde Anforderungen zu erkennen.
Ich glaube fest
daran, dass Erfolg erstrebenswert ist und dass jeder Mensch Erfolgserlebnisse
braucht, ganz egal, wie er Erfolg für sich definiert.
Für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg ist das Wissen
der alles entscheidende Faktor. Es geht deshalb auch darum, individuelles
Wissen, die Fähigkeiten des Einzelnen, allen verfügbar
zu machen.
Mein Ziel ist
daher, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Wissen vermehren
kann, um das Innovationstempo zu erhöhen, damit aus stetigem
Wachstum die Risiken der Zukunft vermindert werden.
Forschung und
Entwicklung brauchen Platz, um "große Gedanken"
zu haben, die spielerischen Raum benötigen und auch "Versuch
und Irrtum" zulassen.
Dazu gehört
zwingend eine klare Strategie, damit jeder die Unternehmensziele
genau kennt und vor allem weiß, was wir nicht wollen, damit
wir uns nur mit den Aufgaben beschäftigen, die der Erreichung
von strategischen Zielen dienen.
Das Wiebold-Team
verbringt einen großen Teil seiner Zeit miteinander und so
bauen wir mit Gottes Segen ein neues Haus, damit wir einerseits
mehr Menschen in unserem Team Platz bieten können und damit
wir unseren Kunden zukünftig noch mehr Leistungen und Sicherheit
bieten.
Alle Prozesse und Abteilungen sollen noch besser als bisher miteinander
verbunden sein. Gleichzeitig werden wir alle bessere Möglichkeiten
haben, um selbstständig, eigenverantwortlich und kreativ den
Herausforderungen ganz unterschiedlicher Märkte und Kundenwünschen
zu stellen.
Gleichzeitig
soll das neue Gemäuer auch eine feste Burg sein, gegen Angriffe
von außen und gegen Ängste, die dort nicht sind, wo Gemeinschaft
und Verlässlichkeit gepflegt werden.
Unabhängig
von der Glaubenszugehörigkeit des einzelnen, werden wir daher
unsere ethischen Unternehmensleitlinien am christlichen Glauben
und seinen Führungsprinzipien ausrichten.
Pastor Dr. Pawlas
hat dies in einem Leitsatz auf den Punkt gebracht:
"Mit Zuwendung
für jeden einzelnen Mitarbeiter da sein - ohne die gebotene
Anforderung einzuschränken."
Ich hoffe,
es gelingt uns, beides weiterhin gut zusammenzuhalten und dass jeder
empfindet, dass dieser lebende Prozess in unserem Betriebsorganismus
keine Selbstverständlichkeit ist, sondern als Wirken von Gottes
gutem Segen verstanden wird.
Neben unseren bekannten Spendenprojekten möchte ich daher auch
kirchliche Projekte unterstützen und freue mich heute, mithelfen
zu dürfen, das Kirchenbauprojekt der evangelisch-lutherischen
Kirchengemeinde von Barmstedt mit einem 1. Scheck von 15.000,00
€ zu unterstützen, nachdem wir auch der Bugenhagen Kirchengemeinde
in Klein Nordende bereits 5.000,00 € für die hervorragende
Jugendarbeit von Pastor Appel gespendet haben.
Für das
Bauprojekt wird eine Summe von ca. 200.000,00 € erforderlich
sein. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn alle Freunde des
Hauses Wiebold auch zukünftig auf die üblichen Präsente,
wie sie zu festlichen Anlässen überreicht werden, zugunsten
einer Spende für das Kirchenbauprojekt von Dr. Pawlas verzichten
würden, damit dieses auch bald realisiert wird.
Lassen Sie mich
zum Abschluss zuerst dem Wiebold-Team für die großartige
Unterstützung und den hervorragenden Arbeitseinsatz bei diesem
Projekt danken.
Ohne Sie alle
wäre es nicht möglich gewesen.
Dies zeigt: Wir sind ein starkes Team!
Danken möchte
ich des weiteren allen Aufsichtsbehörden, bzw. den "Machern"
in Ämtern und Behörden, die das falsche öffentliche
Bild vom Amtsschimmel vortrefflich wiederlegen.
Die Zusammenarbeit
hat mindestens so gut wie 1992 geklappt, als wir als einer der ersten
Betriebe im neuen Gewerbegebiet nach Elmshorn gekommen sind.
Alle zu nennen
würde den Rahmen sprengen, aber erlauben Sie mir heute, Herrn
Kühl vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitssicherheit
besonders zu danken, der mich seit dem Beginn meiner Selbstständigkeit
vor 29 Jahren (damals war ich 18) begleitet hat und der bald in
den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Danken möchte
ich heute natürlich ganz besonders dem "geistigen Vater"
unserer neuen Wirkungsstätte, Herrn Architekten Thomas Wehrmann,
aus Elmshorn, der mich mit seiner Ruhe und Erfahrung vor allzu impulsiven
Bauideen bewahrt hat.
Last but not
least, danke ich natürlich Herrn Thorsten Thun, Mitinhaber
des gleichnamigen Bauunternehmens Thun, der "nomen est omen",
wirklich was tut und zum geplanten Termin der Grundsteinlegung schon
weiter ist, als wir es geglaubt haben.
Wir bauen auch
wirtschaftlich solide und auf ganz sicherem Fundament.
Sehr traditionell, "holsteinisch" und hoffentlich mit
"Gottes Segen"
Ich danke Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich
auf ein weiterhin gutes "Miteinander", auf gute und erfolgreiche
Zusammenarbeit, denn Arbeit fehlt nie, wo Glaube, Hoffnung und Treue
sind.
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